Holunderschöberl

oder :: hu-la-sche-wal::

wie man diese aussergewöhnliche nachspeise bei uns umgangssprachlich nennt – findet sich auf keine speisenkarte eines restaurants.

wenn der holunderstrauch in blüte steht, erntet man die dolde und los gehts.

die geöffnete blüte schmeckt am intensivsten

pro person rechnet man vier bis sechs blüten- ganz nach grösse (dolde und/oder person), unter fliessendem wasser vorsichtig waschen und ebenso vorsichtig trocken schütteln.

als basisteig rühst du einen palatschinkenteig an:

1/4 kg mehl > 1/2 l mich > 2 eier > ganz a bissi salz > alles zu einem dicken glatten teig verrühren

du kannst entweder rapsöl, sonnenblumenöl oder kokosfett zum herausbacken erhitzen – ich nehme gerne kokosfett – das spritzt nämlich nicht

blüten ganz untettauchen und rasch ein paar minuten ins heisse fett – undrehen und auch von der anderen seite backen, bis die dolde eine goldene farbe bekommen hat.

gut abtropfen lassen und sofort servieren!

nein, halt, es fehlt was – staubzucker oben drüber!

ganz was feines… hier am bild mit selbstgemachtem apfelmus ❤️

viel freude beim nachkochen, p.

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